Philosophie

„Kein Verein wie jeder andere“

Mit dieser Aussage des Fördervereins ist alles gesagt und damit sein Zweck belegt. Nämlich der Zweck, den Hauptverein „Sportverein 1921 Guntersblum e.V.“ zu unterstützen. Das sind im Jahre 2012 genau 25 Jahre, die auf dem Fundament der Gemeinnützigkeit von vier Vorstandsmitgliedern und zurzeit zehn Mitgliedern getragen wird. Dahinter steht eine effektive Arbeit mit Zahlen, genau definiert mit Geldbeträgen. Spenden der Fußballfreunde und Geldbeträge namhafter regionaler und bundesweiter Sponsoren. Diese Summe beläuft sich auf circa 200.000 Euro.

Hauptquelle ist der Sparkassen-Euro-Cup, der seit 1999 bundesweit durchgeführt wird. Zwischen 16 und 24 Sparkassen-Betriebs-Fußballmannschaften nehmen jährlich an dem Kleinfeldturnier teil. Start war in Guntersblum, bis heute achtmal hier und ab 2010 als „Reinhold-Siegmund-Gedächtnisturnier“ genannt. Für den Cup standen 1999 mit der Einführung des Euro als Buchgeld die Sparkassen- und Bankenspezialisten Pate. Der Förderverein veranstaltet den Euro-Cup und bietet den ausrichtenden Vereinen Organisationshilfen und den Kontakt mit den teilnehmenden Instituten des Sparkassensektors an. Daraus wiederum kommen die Erlöse, um die Ausrichter finanziell zu unterstützen. In Guntersblum sind es viele SV-Mitglieder, die beim beliebten Euro-Cup helfen.

Darüber hinaus ist der Euro-Cup eingebunden in die Weinregion. Diese wird, mit örtlichen Kulturprogrammen, erlebt. Die Hotelzimmer sind sehr belegt. Ein Ergebnis, das dem Sportverein 1921 Guntersblum zugeflossen ist. Für das Sportheim, für den Sportplatz, für die Jugend, für Trainingslager der Aktiven und viele kleine und große Maßnahmen im Sinne der Gemeinschaft. Es ist verständlich, dass ein Verein mit seinen Mitgliedsbeiträgen allein  sich nicht finanzieren kann. Große Anstrengungen bedarf es, die laufenden Ausgaben, wie Strom, Wasser, Instandhaltung der Sportanlagen, Sportgeräte, Trikotagen, Fahrtkosten, Aufwandsentschädigungen für Spieler, Trainer und Übungsleitern auf Dauer zu finanzieren. Allein ist das nicht zu stemmen. Da unternimmt der SV mit Hilfe der Mitglieder auch Anstrengungen durch Veranstaltungen und Turniere, um die Vereinskasse aufzubessern.

Zu denken ist dabei an die Sportwoche und den Kellerweg-Cup A-Junioren. Hier trafen sich die Mannschaften der Bundesligavereine unserer Region, initiiert von Herbert Kehm † unter Mithilfe von Heinz Hinkel.

Beim Kellerweg-Fest beteiligten wir uns im Kelterhaus von Walter Laubenheimer, Keller-Nr. 76, mit dem legendären Alleinunterhalter und Stimmungsmacher „Olli“. Oder auch bei Weihnachtsfeiern und Vereinsausflügen, bei denen das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt wird, war der Förderverein im Sinne der Gemeinnützigkeit für den Hauptverein sehr förderlich.

Hauptprojekte waren auch: Fertigstellung des Anbaus am Sportheim mit Duschraum, Umkleideraum und VIP-Raum, dabei auch die Sanierung der Duschräume im Altbau. Gerade beim Sportheim-Anbau war die „Ehrenamtsförderung des Landkreises Mainz-Bingen“, einmalig in dieser Art, ein weiterer Baustein. Dann auch die Zahlung einzelner Raten an die Ortsgemeinde für das Darlehen, Anschaffung einer Kücheneinrichtung für die Gastronomie, Bau der Pergola, Aerifizierung und Tiefenschlitzen des Rasens, Anschaffung von Rasenmähern und Lautsprechern.

So gibt es immer etwas für den Förderverein zu tun, um Spielbetrieb und Jugendabteilung zu unterstützen sowie die Sportanlage zu erhalten und zu pflegen. Das sind die Ziele in unserem Verein, „kein Verein wie jeder andere“.